Marvin – ein medizinisches Wunder

Marvin (2 Jahre alt) fiel am 24. Februar 2014 in Greim im Landkreis Tirschenreuth in den eiskalten Löschteich in dem er 20 Minuten leblos trieb, bevor ihn sein Vater im Wasser fand. Marvin konnte schon laufen, war zur Oma gegangen, die im gleichen Haus wie die Familie wohnt.

Durch den langen Sauerstoffmangel im Gehirn blieben ihm erhebliche Schäden. Im Krankenhaus kämpften die Ärzte um das junge Leben.  Seine Chancen waren nicht sehr optimistisch….

Marvin ist ein Kämpfer. Nach drei Tagen wachte er aus dem Koma auf. Wie durch ein Wunder überlebte er den tragischen Unglück. „Die Ärzte sprechen von einem medizinischen Wunder“, meinte Mutter Kerstin. Trotzdem war das Resümee ernüchternd: „Marvin wird nie wieder sprechen und laufen können.“

Aber Marvin ist anders!

Die Krankenkasse hat zugesagt, eine Therapie in der Slowakei in dem Rahmen zu bezahlen, was eine Reha-Maßnahme in Deutschland kosten würde. Marvin muss aber zweimal im Jahr mit Begleitperson dorthin und auch Spenden von Kommunionkinder aus Luhe haben sehr geholfen.

Im November 2015 reiste Kerstin Frank mit ihrem Sohn für drei Wochen ins „Adeli Medical Center“ in Piest’any, in der Slowakei zur Therapie, die sich eine revolutionäre Entdeckung der sowjetischen Weltraumforschung zunutze macht. „Der Aufenthalt war jeden Cent wert“, sagt die Mama, die mit einem 20-Stunden-Job die vierköpfige Familie ernähren muss, seit Vater Thomas mehrere leichte Schlaganfälle erlitten hat und es fraglich ist, ob er je wieder arbeiten kann.

Die Strapazen lohnen sich und der Erfolg ist unübersehbar. Marvins motorische Defizite fallen bei der ersten Ansicht fast nicht auf.